Die Konkurrenz ist groß, der Wohnungsmarkt in Großstädten wie Hamburg oder Berlin angespannt und dazwischen lauern Betrüger, die mit Fake-Wohnungsangeboten ahnungslose Suchende abzocken wollen. Doch woran erkennst du gefälschte Angebote? Hier sind fünf klare Anzeichen, die dir helfen, nicht auf Betrug hereinzufallen.

Das Bild zeigt einen Cyber Kriminellen, der sinnbildlich Fake-Wohnungsangebote auf Immobilienplattformen veröffentlicht.

1. Die Miete ist verdächtig günstig

Du hast eine traumhafte Wohnung gefunden? Mitten in der Stadt und das zu einem unglaublichen Preis? Ein Preis der fast zu schön ist, um wahr zu sein? Hier sollten sofort die Alarmglocken ringen, denn genau da liegt das Problem begraben! Betrüger setzen oft unrealistisch niedrige Preise an. Damit locken sie möglichst viele Interessenten an.

Wenn ein Angebot weit unter dem Durchschnittspreis (Mietspiegel) des jeweiligen Stadtteils liegt, solltest du immer skeptisch sein. Vergleiche mit anderen Immobilienplattformen und recherchiere den jeweiligen Anbieter der Wohnung.

2. Keine persönliche Besichtigung möglich

Der angebliche Vermieter ist „leider im Ausland“ oder „aktuell nicht verfügbar“? Das ist ein riesiges Warnsignal! Oft bitten Fake-Vermieter um eine Anzahlung, bevor du die Wohnung überhaupt besichtigen kannst.

Bestehe immer auf eine Besichtigung vor Ort. Falls das nicht möglich ist, lass die Finger davon! Ein ehrlicher Vermieter wird niemals eine Vorauszahlung verlangen, bevor du die Wohnung besichtigt hast.

3. Vorauszahlungen oder Geldtransfer via Banküberweisung

„Bitte überweisen Sie die Kaution im Voraus, dann schicke ich Ihnen den Schlüssel per Post.“ Solche oder ähnliche Aussagen sind ein sicheres Zeichen für Betrug. Besonders, wenn Zahlungen über Dienste wie Western Union oder andere schwer nachverfolgbare Methoden gefordert werden. Auch der bloße Banktransfer auf ein deutsches Bankkonto verringert das Risiko nicht.

Seriöse Vermieter verlangen keine Vorauszahlungen, bevor ein Mietvertrag unterschrieben ist. Zahle niemals Geld, bevor du die Wohnung besichtigt und einen rechtskräftigen Mietvertrag unterschrieben hast.

4. Unprofessionelle oder kopierte Anzeigen

Betrüger nutzen oft gestohlene Bilder und kopierte Texte. Ein Indiz dafür kann sein, wenn du dieselben Bilder in anderen Anzeigen mit unterschiedlichen Adressen oder Preisen findest. Oft sind diese Fake-Anzeigen auch voller Rechtschreibfehler oder klingen auffällig unpersönlich.

Nutze eine Bilder-Rückwärtssuche (z. B. Google Bilder), um zu überprüfen, ob die Fotos auch in anderen Anzeigen auftauchen.

5. Kommunikation nur per E-Mail und in schlechtem Deutsch

Wenn der angebliche Vermieter nur per E-Mail kommunizieren möchte und seine Antworten in schlechtem Deutsch oder mit merkwürdiger Grammatik formuliert sind, ist das ein weiteres Indiz für Betrug. Besonders verdächtig sind Texte, die aus dem Englischen übersetzt wirken.

Bestehe auf einen telefonischen oder persönlichen Kontakt. Ein seriöser Vermieter hat kein Problem damit, mit dir zu sprechen oder dir eine reale Adresse für ein Treffen zu nennen.

Sei wachsam und schütze dich vor Betrug

Fake-Wohnungsangebote sind leider eine tägliche Gefahr bei der Wohnungssuche. Betrüger werden immer kreativer und nutzen die Verzweiflung vieler Wohnungssuchender aus. Sei aufmerksam und nimm dir die oben besprochenen Anzeichen zu Herzen.

Achte darauf, niemals Geld im Voraus zu überweisen – Erst recht nicht, ohne eine Besichtigung gehabt oder einen Vertrag unterschrieben zu haben. Bleib misstrauisch bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Lass dich niemals unter Druck setzen! Ein seriöser Vermieter wird dir genug Zeit geben, um eine Entscheidung zu treffen.

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