Erfahrungsberichte von Menschen, die den Horror „Wohnungsmarkt Hamburg“ erfolgreich gemeistert haben. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert – Sie ist quasi unsere Hall of Fame der Wohnungssuche. Wenn auch du uns deine Geschichte zukommen lassen willst, dann sende uns deine Geschichte einfach via Instagram.

Der Wohnungsbot Hamburg unterstützt dich aktiv bei der Suche nach einer neuen Wohnung in der Hansestadt, indem er dir 24/7 Echtzeit Benachrichtigungen über neu veröffentlichte Mietangebote zukommen lässt – Teste ihn gerne für 3 Tage kostenlos. Ebenfalls legen wir dir unseren ausführlichen Ratgeber zur Wohnungssuche in Hamburg zu Herzen.

Viel Spaß beim Lesen und niemals vergessen: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Zwischen Kleinanzeigen und Kaltmiete: Ein Glückstreffer?

Erfahrungsbericht von Malik S.

Der Umzug nach Hamburg war eigentlich eine tolle Idee. Ich hatte mich von der großen, weiten Welt verführen lassen – neue Stadt, neue Chancen, neues Leben! Und dann war da noch diese eine Sache, die ich völlig unterschätzt hatte: Die Wohnungssuche in Hamburg.

Ich hatte natürlich gehört, dass der Wohnungsmarkt hier hart ist, aber ich dachte mir: „Pah, das sind bestimmt nur Panikgeschichten!“ Wie sich herausstellte, war das etwa genauso realistisch wie die Vorstellung, dass ich in einem Monat zum Millionär werde, wenn ich nur genug Selfies mit einem Lottoschein poste.

Zu Beginn dachte ich, dass ich alles richtig mache. Ich meldete mich bei allen gängigen Portalen, klickte mich durch unzählige Anzeigen und schickte meine Bewerbungen raus. Ich war fast wie ein schneller Jäger auf der Pirsch – nur, dass die Beute in diesem Fall keine Rehe, sondern überteuerte Wohnungen in den angesagtesten Hamburger Kiezen waren.

Zuerst war da dieses Studio in der Schanze, das sich auf den Bildern noch ganz okay anfühlte – bis ich bei der Besichtigung merkte, dass „Innenhof“ in Hamburg eigentlich bedeutet: „Wir haben keinen Hof, aber es gibt eine Wand, die manchmal von einem anderen Gebäude berührt wird.“ Aber ich wollte nicht gleich aufgeben. Ich schrieb weiter Bewerbungen, besichtigte immer wieder Wohnungen, die mir versprachen, „mit etwas Liebe zum Detail“ aufgepeppt zu werden. Klar, wenn man „Liebe“ als Synonym für „Fassaden-Anstrich“ verwendet.

Dann kam der Moment, in dem ich beschloss, einen Schritt weiterzugehen. Ich dachte mir, was schadet es, auch mal eine Suchanzeige zu schalten? Vielleicht würde ich so den Vermietern entgegenkommen und mich direkt ins Gespräch bringen, anstatt mich durch diese endlosen Massenbewerbungen zu kämpfen.

Also setzte ich mich hin, öffnete Kleinanzeigen und tippte mit einer Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung: „Junger, netter Mensch sucht 2-3 Zimmer Wohnung in Hamburg. Budget: Maximal 700€ kalt. Keine Makler!“

Ich wünschte, ich hätte noch eine lustige Zusatzinfo wie „Ich backe Kekse“ oder „Ich liebe es, das zu organisieren“ hinzugefügt, aber ich wollte es nicht übertreiben. Kurz, prägnant und – so dachte ich – charmant.

Zwei Wochen lang passierte gar nichts. Nichts! Ich hatte vielleicht zwei Spam-Nachrichten von Leuten, die mir „die beste Wohnung in ganz Hamburg“ verkaufen wollten – für 1.000€ Kaltmiete und dazu noch „voll möbliert, aber der Kühlschrank funktioniert nicht so ganz.“ Und ich dachte mir: „Okay, vielleicht war das keine brillante Idee.“

Doch dann, und jetzt kommt der überraschende Teil, klingelte mein Handy. Eine Nachricht über Kleinanzeigen. Ich öffnete die Nachricht und dachte zuerst: Oh nein, nicht schon wieder eine dieser Makler, die mir eine „perfekte Wohnung“ verkaufen wollen. Aber als ich die Nachricht las, war es anders.

„Hallo, wir haben Ihre Anzeige gesehen und denken, dass Sie gut zu unserer Wohnung passen könnten. Wir haben eine 2-Zimmer-Wohnung in Barmbek, die gerade frei wird. Würde es Ihnen passen, wenn wir uns diese Woche für eine Besichtigung treffen?“

Ich starrte auf das Handy. Barmbek? Das klang irgendwie zu gut, um wahr zu sein. Und dann stellte ich fest, dass ich bei der Anzeige von „vor zwei Monaten“ auf einmal zugeschlagen hatte! So viele Absagen, so viele leere Besichtigungen, aber dann kam diese Nachricht aus dem Nichts. Vielleicht war es mein Schicksal, die Wohnung ausgerechnet über eine Kleinanzeigen-Suche zu finden, die mich anfangs an eine vergebliche Hoffnung erinnert hatte.

Ich meldete mich sofort zurück, und nach einigen Stunden war der Besichtigungstermin klar. Am Tag der Besichtigung trat ich in eine Wohnung, die schon eine gewisse „Eigenheit“ hatte. Der alte Teppich roch nach unzähligen vergangen Jahren, und der Flur sah aus, als wäre er direkt aus einem 80er-Jahre-Filmset entsprungen. Aber es war hell, der Balkon war charmant und – das Beste – die Miete war tatsächlich innerhalb meines Budgets! Es war keine Designer-Wohnung, aber sie hatte ein tolles Potenzial, und die Nachbarn waren freundlich. Also, was soll ich sagen? Die Wohnung war „normal“, aber für mich war sie perfekt.

Ich unterschrieb noch am selben Tag den Mietvertrag. Wer hätte das gedacht? Der Weg zur Wohnung führte nicht über Hunderte von Besichtigungen, sondern über eine alte Anzeige auf Kleinanzeigen, die mich irgendwann völlig zufällig anrief.

Die Moral von der Geschichte? Dranbleiben lohnt sich! In Hamburg, dieser riesigen Stadt, gibt es nicht nur den offiziellen Weg, sondern auch die kleinen, versteckten Pfade, die einem ein gutes Zuhause bieten können. Manchmal muss man einfach ein bisschen Geduld haben, seine Vorstellungen ein wenig anpassen und vor allem auch auf das Unerwartete vertrauen. Wenn ich jetzt in meiner bescheidenen Wohnung sitze, eine Tasse Kaffee in der Hand, dann weiß ich: Manchmal ist es eben die Kleinanzeige, die einem das große Glück bringt.

Verfasst von Malik S.

Gute Freunde sind goldwert, danke Max!

Erfahrungsbericht von Anna L.

Ich hatte nie gedacht, dass der Wohnungsmarkt in Hamburg so chaotisch sein könnte. Doch hier stand ich, mit vielen abgelehnten Bewerbungen und einem schwindenden Budget.

Ich hatte es satt. Monatelang klickte ich mich durch Anzeigen, schrieb Dutzende Bewerbungen und rannte zu Besichtigungen, bei denen 50 andere verzweifelte Menschen mit mir um 30 Quadratmeter kämpften. Langsam glaubte ich nicht mehr daran, jemals eine Wohnung in Hamburg zu finden.

Dann kam der Abend mit Max. Wir saßen in einer Bar, ich jammerte – mal wieder – über meine erfolglose Suche, und dann sagte er völlig beiläufig: „Ach, ich ziehe bald aus meiner Wohnung aus. Willst du die haben?“

Ich verschluckte mich fast an meinem Bier. Seine Wohnung? Zwei Zimmer, bezahlbar und in Ottensen?! Ich dachte erst, er macht Witze. Aber nein – sein Vermieter ließ sich lieber von aktuellen Mietern einen Nachfolger empfehlen, statt sich durch Bewerbungen zu wühlen.

Zwei Wochen später hielt ich den Mietvertrag in der Hand. Ohne Stress, ohne Massenbesichtigung. Einfach nur, weil ich den richtigen Menschen kannte.

Moral der Geschichte? In Hamburg findest du eine Wohnung nicht nur durch Glück, sondern durch Kontakte. Also: Sprich mit Freunden, Kollegen, Nachbarn – irgendwer kennt immer jemanden, der bald auszieht!

Verfasst von Anna L.

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